Der DJ kann an seinem Plattenspieler präzise einstellen, wie schnell eine Platte gespielt werden soll. So trimmt er die Tempi der einzelnen Stücke aufeinander ab. Mit dem Mischpult überblendet er oder sie geschickt von der einen Platte zur anderen. Weibliche DJs nennen sich übrigens DJane. Gelegentlich spielt an Technoparties noch jemand Digeridoo oder Bongo zur Musik. Ein LiveAct ist jemand, der direkt mit seinen Samplern, Synthesizern und weiteren Musikinstrumenten aufkreuzt und alles in Echtzeit produziert.

Technoparties finden drinnen wie auch draussen unter freiem Himmel statt. Die Open-Air-Parties werden oft "GOA-Parties" genannt. Der in der Technoszene oft zu hörende Ausdruck "GOA" bezieht sich tatsächlich auf das an der indischen Küste gelegene Goa. Dort befindet sich die Geburtsstätte vom Psychedelic Trance.

EKSTASE

Für die Religion ist Musik wichtig, weil sie immer eine Grundhaltung zu Fragen des Lebens enthält. Jugendliche instrumentalisieren die Musik, indem sie durch das hören bestimmter Lieder bewusst eine Stimmung postiv oder negativ beeinflussen. Gemäss Aussagen von Jugendlichen fühlen sich diese durch bestimmte musikalische Harmonien unansprechbar in andere Welten versetzt oder nach dem Musikhören wie neugeboren. Sie stellen selbst die Verbindung zwischen Musik und Spiritualität her.