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Es war in den Ferien im Tessin, ich war noch keine 10 Jahre alt, als ich
von einem älteren Spielkumpanen eine Kassette mit elektronischer
Musik geschenkt bekam. Ich war hin und weg von den fremdartigen Tönen
und Geräuschen welche in mir beim hören unglaublich starke Emotionen
auslösten und die Fantasie anregen konnten. Ich hatte meine Musik
gefunden. Obwohl
ich mich auch in anderen Musikstilen (von Punk bis Hip-Hop) bewegte, waren
es doch immer die elektronisch produzierten Alben, welche bei mir im Plattenregal
überlebten. Doch es gab noch keine richtige Szene für die rein
elekronische Musik, oder ich fand sie nicht.
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Als dann Anfangs der Neunziger der Techno in Europa Einzug hielt änderte
sich das schlagartig. 1994 durfte ich meine erste Open-Air Goaparty
erleben. Der Sound war technoid, sphärisch und mystisch. Die Leute
offen, gutherzig und spirituell interessiert. Das war meine Welt! Ich
erlebte viele Gespräche an Lagerfeuern in denen es um Gott, Glauben,
Schicksal und andere philosophische Themen ging und manchmal versuchten
wir auch nur unsere Gedanken zu verbiegen. 1997
kaufte ich meinen ersten Synthesizer und versuchte mich selber
in der Produktion von Techno. Die ersten eigenen Tracks (Lieder) entstanden,
doch das gelbe vom Ei wars natürlich noch nicht.
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